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Jugendoase 2013

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Von 30.5. bis 2.6.2013 organisierten das Jugend und Lehrlingszentrum Zoom und einige Ehrenamtliche vom Forum Arbeit eine gemeinsame Reise nach Budapest. Eine schöne geschichtsträchtige europäische Metropole und ein Land das gerade in schwierigen Demokratiefeindlichen Zeiten lebt.Das waren nur ein paar Gründe die uns bewegten die nicht weit von Österreich weglebenden Menschen in Budapest zu besuchen.

Zwei Wochen zuvor hatten wir noch im Zoom einen Infoabend über das Land Ungarn, ihre Geschichte und der aktuellen Situation im Land. Durch den Abend führte uns der Ungarn Liebhaber Matthias Laimer, der selbst auch mit fuhr, und konnte uns sehr ausreichend unsere NachbarInnen näher bringen. Den Abend ließen wir dann mit einem von Matthias selbst gekochten Gulasch ausklingen.

Es war angerichtet für die Reise.

Los ging es am 30.5. bald in der früh um mit zwei Busse nach Budapest zu gelangen. Die Anreise verlief problemlos, bis auf die Parkplatzsuche vor Ort, denn der Bus vom Verein Jugend und Freizeit war zu hoch für die Parkhäuser. So klapperten wir einige Stellen und Parkplätze ab doch nirgends einen Platz für uns. Nach einer Zeit konnten wir dann doch eine geeignete Stätte finden, unbewacht und frei aber vom Gefühl her halbwegs sicher. Eines vorneweg der Bus stand dann auch am Sonntag da. Also so gefährlich ist der Osten nicht. Nach diesen ungewöhnlichen und anstrengenden Ankommen gab es nach Hostel einchecken eine Kennenlernübung, denn nicht alle der 15 TeilnehmerInnen kannten sich sehr gut. Danach erkundeten wir unser Viertel mit einem ersten Spaziergang und kehrten bald in einem vor reservierten Gasthaus. Nach dem ersten gemütlichen gemeinsamen ungarischen Abendessen ging es für die meisten auf die Piste, zum riesigen alternativen Gastgarten Szimpla.

Freitags Vormittag gab es Tourismustour deluxe, Fischerbastei, Matthiaskirche, Burgviertel, Kettenbrücke und viele tolle Ausblicke über die Stadt. Stets begleitet von wertvollen Erzählung von Matthias und Reiseführer für weitere Infos. Nach der ausgedehnten Tour die immer nur von Gruppenfotos unterbrochen wurde ging es auf der anderen Seite des Burgberges hinunter denn das nächste Ziel war eine Jugendzentrum mit dem wir schon im Vorfeld Kontakt aufnehmen konnten und die uns erwarteten.

 

Im Jugendzentrum vor Ort bekamen wir zuerst eine Führung, anschließend machten wir es uns im großen Gruppenraum gemütlich. Die Leiterin konnte uns sehr gut ihre Zentrum und die täglichen Herausforderungen näher bringen. Große Sorgen machen den SozialarbeiterInnen der Alkoholkonsum obwohl sie in einer sicheren Gegend sind. Einige Jugendliche kämpfen mit Schulabbruch und mit dem daran gekoppelten Problemen eine Arbeit zu finden. Auch andere Drogen und politische Auseinandersetzungen zwischen den Kulturgruppen (Roma) sind ein großes Thema. Die JugendbetreuerInnen sind nicht nur in den Räumlichkeiten des Jugendzentrums für die Jugendlichen da, sie machen auch gleichzeitig Streetwork in ihren Bezirk. So kommt es das sie 4 Vollzeitangestellte sind. In ganz Budapest gibt es fast in jeden Bezirk eine Jugendzentrum und diese werden von der Regierung finanziert. Leider sind fast wie zu erwarten aber doch zu wenige SozialarbeiterInnen in der Stadt für die Jugendlichen zuständig. Nach der angeregten Diskussion und Vortrag konnten wir noch mit ein paar einheimischen Kids Tischfussball spielen. Danach gab es endlich einmal Freizeit für die TeilnehmerInnen bis wir uns wieder am Abend zum gemeinsamen Essen trafen.

Der Samstag Vormittag war zu freien Gestaltung aber die meisten schlossen sich zusammen und wir besuchten die große Markthalle um das geschäftliche Treiben der legendären StandlerInnen zu bestaunen. Auch die Halle selbst gefiel von außen und von innen. Am frühen Nachmittag trafen wir uns beim Parlament und genossen eine Führung auf Deutsch durch die politischen Hallen der Ungarischen Politik. Spannende Geschichten und aufregende Innenarchitektur konnten uns alle begeistern. Danach nutzten wir das schöne Wetter und wir verbrachten noch gemeinsame Zeit im Park rund um den Heldenplatz. Kurz nachdem uns dann doch die Regenwolken erwischten gelangen wir zu unseren verabredeten Ort zum Abendessen.

Köstliche Küche auf der Margaretheninsel und jeder spürte schon das Ende kommen. So kam es zu einen guten Austauschen der gemeinsamen Zeit und einen Spaziergang der gesamten Gruppe entlang der nächtlichen Skyline von Budapest. Ein würdevoller Abschlussabend.

Am Sonntag gab es beim Frühstück noch eine Reflexion der Tage wo es durchwegs positive Rückmeldungen gab. Sogar von Leuten die ein paar Wochen zuvor schon in Budapest waren und die Stadt noch einmal anders kennengelernt hatten. 

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